Vorstandssitzung der ODIV in Dresden – Austausch, Planung und kulturelle Impulse
Vom 26. bis 28. Februar 2026 kam der ODIV-Vorstand zu seiner ersten Sitzung des Jahres in Dresden zusammen. Die inhaltliche Arbeit und geistlichen Zeiten fanden maßgeblich im St. Benno-Gymnasium stattfanden. Gastgeber war Schulleiter Stefan Schäfer, der nicht nur die Begegnungen vor Ort umsichtig koordinierte, sondern auch ein eindrucksvolles Kulturprogramm für den Vorstand vorbereitet hatte.
Geistlicher Auftakt und inhaltliche Arbeit
Die Sitzung begann mit einer Vesper in der Kapelle des Gymnasiums – ein bewusst gesetzter geistlicher Akzent, der die gemeinsame Verantwortung für katholische Bildung unterstrich. Neben dem Rückblick auf die Jahrestagung 2025 in Würzburg standen insbesondere die finanzielle Entwicklung sowie die Planungen für die Jahrestagung 2026 im Mittelpunkt der Beratungen.
Auch die Vorplanung der Jahrestagung 2027 sowie ein geplanter Strategie-Workshop in Würzburg wurden intensiv diskutiert. Darüber hinaus kam es zu einem Austausch mit Bischof Heinrich Timmerevers im Haus der Kathedrale – ein wertvoller Impuls für die weitere Arbeit des Verbandes.
Kulturprogramm: Kunst, Glaube und Geschichte in Dresden
Ein besonderer Höhepunkt der Vorstandssitzung war das von Stefan Schäfer konzipierte Kulturprogramm. Es verband auf eindrucksvolle Weise Kunst, geistliches Leben und die kulturelle Identität Dresdens.
Kunstbegegnung im Albertinum
Am Freitagnachmittag führte eine fachkundige Führung durch das Albertinum. Im Mittelpunkt standen Werke von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch.
Die Auseinandersetzung mit diesen Künstlerpersönlichkeiten eröffnete Perspektiven auf existenzielle Fragen des Menschseins – Fragen nach Identität, Verletzlichkeit, Würde und Transzendenz. Damit ergaben sich auch Bezüge zu aktuellen Herausforderungen katholischer Schulen im Spannungsfeld von Anthropologie, Bildung und Glauben.
Geistliche und historische Spurensuche in der Hofkirche Dresden
Im Anschluss an die Museumsführung folgte eine Führung durch die Hofkirche mit anschließender Kreuzwegandacht. Die barocke Kathedrale – als sichtbares Zeichen katholischen Lebens in einer mehrheitlich protestantisch geprägten Region – bot einen eindrucksvollen Rahmen für unser Gebet. Die Verbindung von historischer Verortung und liturgischer Feier machte deutlich, wie sehr katholische Identität immer auch kulturell und geschichtlich verwurzelt ist.
Ein weiterer geistlicher Höhepunkt war am Samstagmorgen der gemeinsame Gottesdienst unter der Leitung von Pater Friedrich Emde SDS, Provinzial der Salvatorianer, der die Gemeinschaft des Vorstandes nochmals vertiefte.
Dank an den Gastgeber
Der Vorstand dankt Stefan Schäfer herzlich für die großzügige Gastfreundschaft des St. Benno-Gymnasium sowie für die sorgfältige Planung des Kulturprogramms. Die Tage in Dresden haben gezeigt, wie fruchtbar die Verbindung aus konzentrierter Sacharbeit, geistlicher Gemeinschaft und kultureller Horizonterweiterung ist.
Mit neuen Impulsen, gestärkter Gemeinschaft und klaren Perspektiven für die kommenden Jahrestagungen kehrten die Vorstandsmitglieder in ihre jeweiligen Schulen und Bistümer zurück.